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Stix Haustechnik GmbH & Co. KG
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System­vergleich

Heiz­systeme im Überblick

Während vor einiger Zeit ausschließlich Öl- und Gas­heiz­systeme die Standard­heiz­methoden darstellten, zwingen Energie-Einspar-Verordnung (EnEV) und die Begrenztheit fossiler Energie ­träger nun zum Umdenken.

Da ein Heiz­system ca. 15-20 Jahre im Einsatz ist, sollten Sie vor der Neu­an­schaffung einer Heiz­anlage die Vor­teile und Nach­teile der zur Verfügung stehenden Anlagen kennen. Der Investitions­betrag sollte nicht die Haupt­rolle spielen. Viel­mehr ist es sinn­voll, auch die laufenden Kosten (Betriebs­kosten) und die zukünftige Preisentwicklung der Energie ­träger (Energie­kosten) über mehrere Jahre hinweg zu berück ­sichtigen.

Öl-Brennwert Vorteile

Öl-Brennwert

Öl-Brenn­wert­kessel arbeiten heute so effizient wie noch nie zuvor und haben einen relativ geringen Wartungs­auf­wand. Moderne Geräte­generationen lassen eine Bei­mengung von schwefel­armem Bio-Öl zu (>10%). Bio-Öl lässt sich durch Tank­lagerung bevor­raten und macht Sie so ein Stück weit un­abhängig. Es wird noch mehrere Jahr­zehnte verlässlich verfüg­bar sein.

Heizöl ist ein flüssiger Brennstoff, welcher durch Raffination aus schwer entflammbaren Anteilen des fossilen Energieträgers Erdöl hergestellt wird. Seit Ende des 20. Jahrhunderts gehört er zu den meist eingesetzten Brennstoffen in der Heiztechnik. Die Nutzung erfolgt durch die Verbrennung des Heizöls in Ölheizkesseln, wodurch Wärme für die Warmwasserheizung oder die Brauchwassererhitzung erzeugt wird. Um brennbar zu werden, muss das Heizöl dafür mithilfe einer Düse zerstäubt und durch ein Gebläse zu einem Öl-Luft-Gemisch vernebelt werden.

Gas-Brennwert

Gas-Brenn­wert-Technik arbeitet mit hohen Wirkungs­graden, was eine hohe Energie­effizienz sichert. Gas­kessel können durch den geringen Platz­bedarf über­all im Haus auf­gestellt werden und benötigen durch die Gas­leitung keinen Tank. Außerdem sind Sie günstig in der An­schaffung und verbrennen relativ umwelt­freundlich.

Erdgas ist ein schadstoffarm zu verbrennender Energieträger, welcher seit vielen Jahrzehnten für Heizungsanlagen genutzt wird. Circa 50 Prozent aller Wohngebäude werden in Deutschland mit Gas beheizt. Der Brennstoff wird über Rohrleitungen seitens des örtlichen Versorgers direkt an den Abnehmer weitergeleitet. Wenn keine Versorgung mit Erdgas möglich ist, kann alternativ Flüssiggas genutzt werden, welches in einem Flüssiggastank gelagert wird.

Gas-Brennwert Vorteile
Solar-Heizung Vorteile

Solar-Heizung

Solar­heizungen sind langlebig, benötigen keinen Lager­platz und machen Sie unabhängig von fossilen Energie­trägern. Diese Energie­form ist sehr sicher und praktisch CO²-neutral. Für die Investition können Sie Förder­mittel in An­spruch nehmen. Eine richtig dimensionierte Solar­anlage ist in den meisten Fällen empfehlens­wert.

Wussten Sie, dass ca. 87 % Ihres Energieverbrauchs in den Bereich der Wärmeerzeugung fallen? Der größte Teil Ihrer jährlich verbrauchten Energie schlägt somit auch finanziell für Heizung und Warmwasser zu Buche. Lediglich 13 % fallen für den Stromverbrauch an. Wo also ließe sich effizienter Geld sparen als beim Löwenanteil der jährlich anfallenden Energiekosten? Genaue Kennzahlen, wie hoch das Einsparpotenzial bei Solaranlagen ist, können pauschal nicht genau angegeben werden. Dies wird von vielen Faktoren beeinflusst. Fest steht jedoch: Eine Solarthermie-Anlage rechnet sich.

Mini-BHKW

Block­heiz­kraft­werke bieten eine höchst effektive Aus­nutzung der ein­gesetzten Roh­stoffe (z.B. Diesel­öl, Bio­gas oder Brenn­stoff­zellen) durch Nutzung der Ab­wärme am Verbrauchs­ort. Ein BHKW macht Sie weitestgehend unabhängig von Energie­unternehmen und bietet attraktive Förder­mittel bei der Neu­anschaffung.

Bei bestimmten Voraussetzungen ist der Einsatz eines BHKW besonders von Vorteil. Es sollte grundsätzlich der gleichzeitige Bedarf von Wärme und Strom bestehen. Außerdem sind hohe Vollbenutzungsstunden sinnvoll und auch der durch das Mini-BHKW erzeugte Strom muss möglichst viel genutzt werden. Dann kann ein BHKW, ganz gleich welcher Art, sehr effizient arbeiten. Die auf dem Markt befindlichen Modelle für kleine KWK-Anlagen und BHKW können das ganze Spektrum abdecken - Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder auch Hochhäuser.

Mini-BHKW Vorteile
Wärmepumpe Vorteile

Wärmepumpe

Wärmepumpen ziehen kostenlose Wärme­energie aus der Um­gebung, zum Beispiel aus dem Erd­reich oder der Luft. Sie sind umwelt­freundlich und eine An­schaffung lässt sich durch staatliche Förder­mittel vergünstigen. Außerdem können sie optimal mit anderen Systemen kombiniert werden und benötigen keinen Lager­platz für Roh­stoffe. Einige Wärme­pumpen können auch zum Kühlen des Hauses verwendet werden.

Bei einer Investitionsentscheidung für eine neue Heizung soll­ten Sie nicht nur die Anschaffungskosten der verschiedenen Systeme miteinander vergleichen, sondern vor allem die Betriebs- und Folgekosten. Denn genau dabei punktet die Wärmepumpe. Wärmepumpen brauchen nicht viel Wartung und die Kosten für den Schornsteinfeger sparen Sie auch, denn ein Schornstein ist nicht notwendig. Sie machen sich zudem unabhängig von Preisschwankungen der fossilen Brennstoffe und haben so eine bessere Planungssicherheit hinsichtlich der Betriebskosten.

Pellet-Heizung

Moderne Pellet­heizungen arbeiten mit Wirkungs­graden von über 90%, sind umwelt­freundlich und durch den nach­wachsenden Roh­stoff Holz relativ zukunfts­sicher. Eine drastische Erhöhung der Preise, wie z.B. bei den fossilen Energie­trägern, ist für Pellets un­wahr­scheinlich. Außerdem können Förder­mittel für die Investition in eine Pellet-Heiz­anlage beantragt werden.

Durch das Verbrennen von Holz wird Energie gewonnen. Der Vorteil dabei ist, dass Holz stetig nachwächst, eine neutrale CO2-Bilanz hat und damit, ebenso wie die anderen natürlichen Brennstoffe, sehr umweltfreundlich ist.

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